Spielerisch überlegen, doch mit leeren Händen: 1:2 bei Gröden
1. Herren

Spielerisch überlegen, doch mit leeren Händen: 1:2 bei Gröden

26. September 2026 · ssv · 35 Aufrufe

Landesliga, 5. Spieltag – FC Gherdeina : SSV Brixen 2:1 (0:1)

Eine bittere Niederlage, die so nicht sein hätte müssen: Wir waren in St. Christian über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, ließen dabei aber zu viele gute Gelegenheiten liegen und wurde am Ende von einem unnötigen Elfmeter bestraft.

Starke erste Halbzeit, aber zu viele vergebene Chancen

Wir legten von der ersten Minute an los und setzten Gröden früh unter Druck. Ricky Gabos (1.), Facundo Rodriguez Dimattia (2.) und Renè Sanna (10.) hatten allesamt gute Gelegenheiten, ehe Sanna in der 26. Minute per Kopf sogar den Pfosten traf. Gröden hätte aber auch mit 1:0 in Führung gehen können, als Juri nach einem Eckball auf der Linie klärt. Weitere Abschlüsse von Gabos und Sanna fanden im ersten Durchgang immer wieder ihren Meister im gegnerischen Torhüter oder verfehlten nur knapp das Ziel. Der verdiente Lohn für die klare Überlegenheit kam schließlich in der 40. Minute: Dennis Nagler traf nach Eckball von Renè Sanna zum 1:0 – aus unserer Sicht zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon zu knapp bemessen.

Kontrolliert, aber ein dummer Ballverlust bringt Gröden zurück ins Spiel

Auch nach dem Seitenwechsel hatten wir das Spiel im Griff. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld öffnete Gröden jedoch die Tür zum Ausgleich, den Riccardo Piccoliori in der 58. Minute im Nachschuss konsequent zum 1:1 nutzte – ein Nadelstich gegen den Spielverlauf.

Unbeeindruckt davon erspielten wir uns danach weiterhin gute Chancen auf die erneute Führung: Renè Sanna (71., 72.) und Maximilian Schraffl (73.) scheiterten jeweils am starken Demetz im Tor der Gastgeber oder setzten den Ball knapp daneben. Die Partie blieb damit spielerisch klar in unserer Hand, Gröden war aber immer gefährlich, wenn sie in die Nähe unseres Strafraumes kamen.

Bitteres Ende: Unnötiger Elfmeter entscheidet die Partie

In der Schlussphase kam es dann, wie es an so einem Tag manchmal kommt: Ein unnötiger Elfmeter in der 85. Minute wurde vom beste Spieler auf dem Platz und unserem Ex-Spieler, Jan Martin Vinatzer eiskalt zum 2:1 verwandelt.

Wir drücken danach auf den verdienten Ausgleich, aber sind zu ungenau bzw. rettet Gröden sich über die Zeit. Wir haben noch Gelegenheiten durch Maximilian Schraffl ,Aris Deporta und Sanna René, aber leider schaffen wir es nicht mehr, das mögliche 2:2 zu erzielen.

Fazit

Nach dem Spielverlauf wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen, spielerisch waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft. Dass wir uns dennoch mit leeren Händen aus St. Christina verabschieden, tut natürlich weh – jetzt heißt es aber Mund abwischen und weitermachen. Vielleicht ist das am Ende eine Niederlage, auf der sich aufbauen lässt. Auf geht's, Brixen!

Veranstaltungsdatum: 26. September 2026
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